Neue Perspektiven finden - Wege aus der Wissenschaft

...unterstützt Wissenschaftler/innen in ihrem Orientierungs- und Entscheidungsprozess auf dem Weg zu neuen Karriereoptionen außerhalb der Wissenschaft. Umfassende Veränderungen im deutschen Wissenschaftssystem haben dazu geführt, dass aktuell mehr Wissenschaftler/innen als je zuvor in der akademischen Forschung tätig sind – allerdings mehrheitlich auf befristeten Verträgen und ohne gesicherte Perspektive auf dauerhafte Weiterbeschäftigung. In den Medien wird dieses Flaschenhals-Phänomen seit geraumer Zeit unter der Schlagzeile vom „wissenschaftlichen Prekariat” thematisiert, allerdings ohne dass bisher wissenschaftspolitische Ansätze erkennbar wären, diese Schieflage grundlegend zu verändern. Für viele Post-Docs stellt sich daher früher oder später die Frage nach gangbaren Alternativen zu einer Wissenschaftskarriere.

Dilemma ohne Ausweg?

Oft ist das jedoch leichter gesagt (oder insgeheim gedacht) als getan. So lähmt viele Wissenschaftler/innen die Befürchtung, außerhalb der Universität als hoffnungslos überqualifiziert zu gelten und dort kaum Chancen zu haben. Mangels verfügbarer Dauerstellen im Mittelbau droht in der Wissenschaft das Los, als beruflich gescheitert zu gelten, wenn man es auch nach diversen Anläufen nicht auf Platz 1 einer Berufungsliste geschafft hat. Bei je nach Fach bis zu dreistelligen Bewerberzahlen um eine Professur ist jedoch davon auszugehen, dass deutlich mehr als eine Person bestens qualifiziert und geeignet wäre, die ausgeschriebene Professur erfolgreich auszufüllen. Mangelnder Erfolg lässt sich daher nicht zwangsläufig auf unzulängliche Qualifikation oder Leistung zurückführen.

Sich nach Jahren intensiven Engagements in einem anspruchsvollen Berufsfeld bewusst für einen Wechsel zu entscheiden und diesen auch aktiv anzugehen, wenn die Rahmenbedingungen keine weiteren Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen, ist daher aus unserer Sicht der erste Schritt zu beruflichem Erfolg in einem neuen Umfeld.

Trotzdem nichts schön reden!

Je länger man in der Wissenschaft gearbeitet hat, desto weniger standardisiert wird sich ein beruflicher Wechsel gestalten lassen. Es gilt, neue Ideen und persönliche Perspektiven zu entwickeln, möglicherweise Nischenpositionen ausfindig zu machen, für die die eigene Spezialisierung ein Alleinstellungsmerkmal darstellt, vielleicht auch unkonventionelle Möglichkeiten der Erwerbsarbeit zu sondieren – und bei all dem nicht die eigenen Werte aus dem Blick zu verlieren.

Um den individuell sehr unterschiedlichen Ausgangssituationen von Wissenschaftler/innen in der Phase der Neuorientierung gerecht zu werden, haben wir unterschiedliche Programmbausteine entwickelt. So können Sie gezielt einzelne Elemente entsprechend Ihres aktuellen Bedarfs auswählen und miteinander kombinieren.

Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen: office@uni-support.de